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Musiker-Leben mal anders 

Am 17. Oktober zogen viele eifrige Helfer des MVL mit Ihren Kettensägen, Traktoren und Unimogs in den Wald. Wieso wurden die Musikinstrumente gegen so schweres Geschütz getauscht? Der MVL wollte selber seine Vereinskasse aufstocken und griff somit mal zu anderen Geräten.
Es ging in das Gewann „Kalkgruben“, wo im Auftrag des Landratsamts Rastatt das Gewann gerodet und entbuscht werden sollte. Niclas übernahm die Rolle des Projektleiters, des Unimogfahrers, des Kettensägenführers und war der Mann für alle Fragen. Unterstützt wurde der Fuhrpark noch durch Edgar mit seinem Unimog, Benito mit seinem Traktor und durch den Bruder unseres Musikers Daniel  Alexander.
Niclas erklärte als Projektleiter genauestens wo was weiterwachsen darf und wo nicht. Die Musiker und Helfer gingen in Gruppen getrennt vor und bald bildeten sich überall große Grünguthaufen die auf Ihren Abtransport warteten. Aaron W. war mit voller Montur und seiner Sense tatkräftig im Einsatz und ging den Brombeeren und allerlei Gestrüpp an den Kragen.
Es blieb nicht nur bei diesem Arbeitseinsatz. Am Donnerstag drauf machte sich eine kleine Gruppe erneut auf den Weg und sägte, dass die Lautenbacher schon dachten, es gäbe bald keinen Wald mehr. Am Samstag drauf ging die nächste große Gruppe los um der Gegenseite des Tales den Kampf anzusagen. 
Nach erfolgreich getaner Arbeit gab es an beiden Samstagen für alle zur Stärkung ein herzhaftes Vesper und das verdiente Bier.
Im Einsatz waren viele aktive und passive Mitglieder. Der älteste Helfer unter Ihnen war unser Ehrenvorsitzender Günther R. Merkel und der jüngste Helfer war unser Jungmusiker Leon. 
Diana Fritz (Landschaftserhaltungsverband) und Förster Thomas Schlaich zeigten sich bei der Begehung mit Niclas sehr begeistert vom Ergebnis dieses Projekts. Eine Neuauflage im nächsten Jahr ist vorgesehen.

Manuela- Obermeier-Streese

 

 

Viel Altpapier und Schweiß

Das Thermometer zeigte fast 40° Celsius, als sich die zahlriech gekommenen Aktiven der Lautenbacher Musikanten um 16:00 Uhr vor dem Bürgerhaus versammelten, um mit der Altpapier- und Schrottsammlung zu beginnen. Sie hätte ja schon viel früher stattfinden sollen, was eben Corona-bedingt nicht ging und so waren die Lagermöglichkeiten der Lautenbacher Haushalte teils voll ausgeschöpft. Die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und deren flexible Entscheidungsfreude machten es möglich, kurzfristig einen Termin genehmigt zu bekommen. Herzlichen Dank nach Rastatt! Auch die Stadtverwaltung Gernsbach zeigte sich zufrieden mit dem für die Sammlung eingereichten Corona-Hygienekonzept des MVL, so dass der Durchführung der Sammlung nichts mehr im Wege stand.
Schwitzend schwangen sich die Hänger-Teams am wohl bis jetzt heißesten Tag im Jahr in und auf die Fahrzeuge und schleppten in kurzer Zeit so viel Papier heran, dass ein zweiter Container bestellt werden musste. Auf die Firma Schumacher war Verlass und so stand um 18:00 Uhr auf dem alten Messplatz am Ortseingang ein zweiter Container zur Befüllung zur Verfügung. Denn der Platz vor dem Bürgerhaus war durch die Badbesucher unseres tollen Freibads „mit Herz“ besetzt.
Auch der Schrott-Container war randvoll, die Schwerstarbeit hatte sich gelohnt. Nach erfolgreich getaner Arbeit sorgten bereitgestellte kühle Getränke und frisch gebackener Fleischkäse dafür, dass die durch Hitze und Anstrengung beanspruchten Helfer wieder zu Kräften kamen.
Ein herzliches Dankeschön an die Bürgerinnen und Bürger von Lautenbach für deren Mithilfe und Unterstützung. Vor allem, dass sie so lange ausgehalten haben, Papier und Schrott für unsere Sammlung bei sich zurück zu behalten. Denn unser Verein ist, wie die anderen Vereine auch, darauf angewiesen, auf Grund der ausgefallenen Feste und Veranstaltungen Einnahmemöglichkeiten zu generieren, um uns in dieser schweren Zeit über Wasser zu halten.

Günther R. Merkel

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